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PassAuf!

#PassAuf!
PassAuf!
Jeden Tag ein schwerverletzter und jeden Monat ein getöteter Verkehrsteilnehmer im Kreis Paderborn - das ist uns zuviel!

Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik im Kreis Paderborn belegt: die meisten schweren Verkehrsunfälle passieren außerhalb geschlossener Ortschaften. 2018 ereigneten sich neun von elf tödlichen Verkehrsunfällen außerorts. Mehr als die Hälfte der Verkehrstoten waren Zweiradfahrer und mehr als ein Viertel der Schwerverletzten Radfahrende. Ein sprunghafter Anstieg ist in der Jahresstatistik bei verunglückten Elektroradfahrern zu verzeichnen.

Die Bekämpfung von Verkehrsunfällen, speziell mit schwerwiegenden Folgen, ist eine zentrale Aufgabe für Polizeibeamtinnen und -beamte und seit Anfang 2019 als Behördenschwerpunkt der Kreispolizeibehörde Paderborn eingestuft.

Um den negativen Entwicklungen konsequent zu begegnen, organisiert die Kreispolizeibehörde Paderborn mehrere Aktionswochen sowie wöchentlich stattfindende Schwerpunktkontrollen. Topthemen sind Geschwindigkeit und Ablenkung. Speziell die Nutzung vom Smartphone am Steuer steht in der Kritik, denn das ist eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Das Bußgeld für Handysünder am Steuer beträgt 100 Euro. Dazu gibt es einen Punkt in Flensburg.

Bei den Schwerpunktkontrollen sind auch zivile Kräfte im Straßenverkehr unterwegs, um zum Beispiel Fahrer/innen zu identifizieren, die ihr Handy während der Fahrt nutzen. Die Kontrolle und Ahndung erfolgt auf der Stelle durch uniformierte Kräfte, die auch die Geschwindigkeit messen und Verstöße umgehend sanktionieren. Ebenso werden Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden in den Fokus der Maßnahmen gerückt. Konzentriert im Blick haben die Einsatzkräfte auch andere Hauptunfallursachen wie Vorfahrt, Abbiegen, Überholen, Alkohol und Drogen sowie die Einhaltung der Gurtpflicht.

In der Verkehrssicherheitsberatung stehen die Schwerpunktthemen in der täglichen Präventionsarbeit und bei öffentlichen Veranstaltungen auf dem Programm.

Unser Appell: #PassAuf!
Unsere Reaktion: #WirPassenAuf!


Unter dem Hashtag #PassAuf! werden die relevanten Verkehrsthemen durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Videos, Plakaten, Artikeln und Postkarten begleitet, um alle Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu sensibilisieren. #PassAuf! spielt natürlich auch eine zentrale Rolle in den Profilen der Kreispolizeibehörde Paderborn auf Facebook und auf Twitter sowie auf dieser Internetseite.