Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

PassAuf!

PassAuf!
Jeden Tag ein schwerverletzter und jeden Monat ein getöteter Verkehrsteilnehmer im Kreis Paderborn - das ist uns zuviel!

Wie die aktuelle Verkehrsunfallstatistik im Kreis Paderborn für das Jahr 2018 belegt, passieren die meisten schweren Verkehrsunfälle außerhalb geschlossener Ortschaften. So ereigneten sich neun von elf tödlichen Verkehrsunfällen 2018 außerorts. Mehr als die Hälfte der Verkehrstoten waren Zweiradfahrer und mehr als ein Viertel der Schwerverletzten Radfahrende. Ein sprunghafter Anstieg ist in der Jahresstatistik bei verunglückten Elektroradfahrern zu verzeichnen.

Die Bekämpfung von Verkehrsunfällen, speziell mit schwerwiegenden Folgen, ist eine zentrale Aufgabe unserer Arbeit und ab sofort ein Behördenschwerpunkt.

Um den oben beschriebenen negativen Entwicklungen konsequent zu begegnen, organisiert die Kreispolizeibehörde Paderborn vier über das Jahr verteilte Aktionswochen sowie wöchentlich stattfindende Schwerpunktkontrollen. Topthemen werden Geschwindigkeit und Ablenkung sein. Ebenso werden Radfahrende in den Fokus der Maßnahmen gerückt. Speziell die Nutzung vom Smartphone am Steuer wird im Blick der Kontrollen stehen, denn das Fehlverhalten ist ein Hauptgrund für schwere Verkehrsunfälle.

Unser Appell: #PassAuf!
Unsere Reaktion: #WirPassenAuf!

Unter dem Hashtag #PassAuf! werden die relevanten Verkehrsthemen durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Videos, Plakaten, Artikeln und Postkarten begleitet, um alle Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu sensibilisieren. #PassAuf! spielt natürlich auch eine zentrale Rolle in den Profilen der Kreispolizeibehörde Paderborn auf Facebook und auf Twitter sowie auf dieser Internetseite.

#PassAuf! ist gestartet:

Seit Anfang März steht das Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ im Fokus. Bei den angesetzten Schwerpunktkontrollen werden auch zivile Kräfte im Straßenverkehr unterwegs sein, um Fahrer zu identifizieren, die ihr Handy während der Fahrt nutzen. Die Kontrolle und Ahndung erfolgt auf der Stelle durch uniformierte Kräfte, die auch die Geschwindigkeit konzentriert im Blick haben und Verstöße umgehend sanktionieren.

Das Bußgeld für Handysünder am Steuer beträgt 100 Euro. Dazu gibt es einen Punkt in Flensburg.