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PassAuf!

#PassAuf!
PassAuf!
Verkehrsunfälle passieren nicht. Sie werden verursacht! - Jeder Verkehrstote ist einer zu viel!

Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik im Kreis Paderborn belegt: die meisten schweren Verkehrsunfälle passieren außerhalb geschlossener Ortschaften. 2019 ereigneten sich 13 von 17 tödlichen Verkehrsunfällen außerorts. Mehr als ein Viertel der Schwerverletzten Radfahrende. Gestiegen ist 2019 auch die Zahl der als passive, zum Beispiel als Beifahrer, im Straßenverkehr verunfallten Kinder. Grund genug für uns, den Behördenschwerpunkt #PassAuf! auch im Jahr 2020 fortzusetzen.

Die Themen Geschwindigkeit und Ablenkung bleiben zentrale Elemente des Behördenschwerpunktes #PassAuf!. Ebenso bleibt das Thema Ablenkung 2020 im Fokus. Zur Bekämpfung von Radfahrunfällen werden im Stadtgebiet Paderborn weiterhin Fahrradstreifen gezielt eingesetzt. Die Tätigkeit genießt im Bereich der Verkehrsüberwachung eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.

Die oberste Zielsetzung unserer Maßnahmen bleibt bestehen: Senkung der Unfälle mit schwersten Unfallfolgen.

Um den negativen Entwicklungen konsequent zu begegnen, organisiert die Kreispolizeibehörde Paderborn über das Jahr gesehen viele Aktionen sowie wöchentlich stattfindende Schwerpunktkontrollen. Topthemen sind Geschwindigkeit und Ablenkung. Speziell die Nutzung vom Smartphone am Steuer steht in der Kritik, denn das ist eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Das Bußgeld für Handysünder am Steuer beträgt 100 Euro. Dazu gibt es einen Punkt in Flensburg.

Bei den Schwerpunktkontrollen sind auch zivile Kräfte im Straßenverkehr unterwegs, um zum Beispiel Fahrer/innen zu identifizieren, die ihr Handy während der Fahrt nutzen. Die Kontrolle und Ahndung erfolgt auf der Stelle durch uniformierte Kräfte, die auch die Geschwindigkeit messen und Verstöße umgehend sanktionieren. Ebenso werden Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden in den Fokus der Maßnahmen gerückt. Konzentriert im Blick haben die Einsatzkräfte auch andere Hauptunfallursachen wie Vorfahrt, Abbiegen, Überholen, Alkohol und Drogen sowie die Einhaltung der Gurtpflicht und die richtige Sicherung von Kindern als Beifahrer.

In der Verkehrssicherheitsberatung stehen die Schwerpunktthemen in der täglichen Präventionsarbeit und bei öffentlichen Veranstaltungen auf dem Programm.

Unser Appell: #PassAuf!

Unter dem Hashtag #PassAuf! werden die relevanten Verkehrsthemen durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Videos, Plakaten, Artikeln und Postkarten begleitet, um alle Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu sensibilisieren. #PassAuf! spielt natürlich auch eine zentrale Rolle in den Profilen der Kreispolizeibehörde Paderborn auf Facebook und auf Twitter sowie auf dieser Internetseite.