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Diebe und Betrüger sind leider auch im Urlaub unterwegs

Diebe und Betrüger sind leider auch im Urlaub unterwegs
Bei Taschendieben ist die Urlaubs- beziehungsweise Hauptreisezeit im Fernverkehr beliebt, da an Bahnhöfen und Flughäfen oft ein großes Gedränge herrscht. Laut Kriminalstatistik der Polizei wurden im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt über 104.000 Taschendiebstähle angezeigt. Doch Urlauber können sich vor Dieben und Betrügern schützen, wenn sie die Tipps der Polizei beachten.

„Es fängt schon bei der Onlinebuchung des Urlaubs an. Der Anbieter sollte einer genauen Prüfung unterzogen werden, denn im Internet gibt es neben seriösen Angeboten auch gefälschte Verkaufsplattformen, sogenannte Fake-Shops. Diese bieten Produkte gegen Vorkasse an, die häufig gar nicht existieren. Haben die Opfer bezahlt, ist das Geld weg“, warnt Randolf Latusek. Der Kriminalhauptkommissar ist bei der Kreispolizeibehörde Paderborn in der Kriminalprävention tätig.

Tipps der Polizei für einen sicheren Urlaub

Urlauber sollten zudem wichtige Unterlagen, wie Pass, Flugticket, Kreditkarte oder den Impfausweis vor Reiseantritt kopieren und an separater Stelle im Gepäck aufbewahren. Um Debit- beziehungsweise Kreditkarten bei einem Diebstahl unverzüglich sperren zu können, sind Reisende gut beraten, sich die Sperrnotruf-Nummer 116 116 zu notieren oder im Mobiltelefon zu speichern. An Bahnhöfen und Flughäfen sowie an anderen Orten sollte das Gepäck niemals unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.

Fremde Währung nur in Geldinstituten tauschen

Dazu ist es ratsam, fremde Währung auch im Urlaubsland grundsätzlich nur in Geldinstituten und nie auf der Straße zu tauschen. Dort ist die Gefahr, Falschgeld zu bekommen, hoch. „Wertgegenstände sollten ebenso nie unbeobachtet liegen gelassen, sondern immer eng am Körper getragen werden. Auch wenn der Urlaub natürlich entspannend sein soll, müssen grundlegende Dinge beachtet werden, die für uns auch im Alltag normal sind“, so Latusek.

Mehr über die Tricks der Taschendiebe und weitere Hinweise gibt es auf www.polizei-beratung.de