Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Corona-Krise - Kreispolizeibehörde hat Notfallpläne vorbereitet

Corona Fotomontage
Corona-Krise - Kreispolizeibehörde hat Notfallpläne vorbereitet
Die Kreispolizeibehörde Paderborn hat Notfallpläne vorbereitet, um flexibel auf Personalausfälle und die Sicherheitslage reagieren zu können. Das gab Behördenleiter Landrat Manfred Müller im Zusammenhang mit der Corona-Krise bekannt.

Müller: „Wir klären mögliche Verdachtsfälle beim Polizeipersonal konsequent ab. Einige Kolleginnen und Kollegen sind deswegen zurzeit nicht im Dienst. Sämtliche Tests auf Corona-Infektionen waren unauffällig. Bislang haben wir eine normale, der Jahreszeit entsprechende Krankheitsrate. Das Virus kann uns allerdings - wie überall im Land - von jetzt auf gleich treffen. Darauf sind wir eingestellt, um den Dienst durchgehend sicherzustellen. Wir treffen auch Vorbereitungen für den Fall erheblicher krankheitsbedingter Personalausfälle.“

Die Polizei hat frühzeitig dafür gesorgt, das Risiko für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren. Alle Polizistinnen und Polizisten der Kreispolizeibehörde achten auf die strikte Einhaltung aller Hygienemaßnahmen. Sie verfügen über eine ausreichende Anzahl an Schutzausstattungen. Interne und externe Veranstaltungen sowie Fortbildungsmaßnahmen sind bis auf das dienstlich notwendige Maß reduziert.

Planungsstab koordiniert erforderliche Maßnahmen

Der Abteilungsleiter der Polizei in Paderborn, Leitender Polizeidirektor Andreas Kornfeld, erläutert die weiteren Planungen: „Bei Personalausfällen kann es sein, dass wir Einheiten zusammenlegen und Personal umschichten müssen. Bei stärkerer Krankheitsbelastung können wir erforderlichenfalls auch auf die landesweiten Strukturen und Ressourcen zurückgreifen.“ Ein ausschließlich wegen der Epidemie eingerichteter Planungsstab arbeite neue Erkenntnisse und Bedarfe aktuell in die Notfallpläne ein und koordiniere die erforderlichen Maßnahmen.

Erreichbarkeit rund um die Uhr

Die Erreichbarkeit der Polizei bleibt rund um die Uhr gewährleistet. Für Notfälle gilt immer der Polizei-Notruf 110. Diese Nummer ist ausschließlich für Notfälle vorgesehen. Für alle anderen Anliegen sind die Dienststellen der Kreispolizeibehörde Paderborn über die zentrale Rufnummer 05251/3060 erreichbar. Die Direktdurchwahlen zu den Polizeidienststellen im Kreis Paderborn sind hier: https://redaktion-paderborn.polizei.nrw/polizeiwachen-und-dienstgebaeude-der-kreispolizeibehoerde-paderborn eingestellt - die Erreichbarkeiten der Bezirksdienstbeamtinnen und -beamten hier: https://redaktion-paderborn.polizei.nrw/bezirksdienste-im-kreis-paderborn

Bürgertelefon

Für alle Fragen rund um das Thema Corona und Gesundheit hat der Kreis Paderborn ein Bürgertelefon mit der Nummer 05251/88-122979 eingerichtet und umfangreiche Informationen im Internet eingestellt:
https://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/aktuelles/pressemitteilungen/Informationen-zu-Coronaviren.php

Persönliche Kontakte minimieren

Um eine Anzeige zu erstatten, Hinweise zu geben oder wegen anderer Anliegen, müssen Polizeidienststellen nicht persönlich aufgesucht werden. Ganz im Sinne der Vermeidung von Kontakten wird auf die Möglichkeit der Anzeigenerstattung oder Kontaktaufnahme per Email an poststelle.paderborn@polizei.nrw.de oder über die „Internet-Wache“ hingewiesen. Hier können neben der Anzeigenerstattung auch Hinweise an die Polizei gesendet werden. Auf der Webseite ist darüber hinaus die Vorlage „Notruf-Fax“ als PDF-Dokument  eingestellt. Die Faxnummer für das „Notruf-Fax“ im Kreis Paderborn lautet: 05251/3063333.

Auf die allgemeinen Hygiene-Ratschläge zur Vermeidung von Vireninfektionen weist Landrat Müller ausdrücklich hin: „Unsere Kolleginnen und Kollegen werden in jedem Einsatzfall versuchen, sofern das möglich ist, Abstand zu wahren und jeden engeren Kontakt vermeiden. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger ebenso zu verfahren. An der Konsequenz unserer Einsatzmaßnahmen ändert das nichts.“